K nach Branche
Objektiv und nicht verhandelbar, basierend auf der Emissionsintensität der Kernbranche (EXIOBASE / EDGAR). Von 0,1 für Erneuerbare bis 1,5 für Kohle, Öl & Gas.
Bestehende Klimaabgaben belasten den Endverbrauch — also jene, die am wenigsten Einfluss auf Produktions- und Lieferwege haben. Dieses Modell dreht die Logik um: Die Steuer trifft das freie Vermögen jener, die durch unternehmerische Entscheidungen den größten klimaschädlichen Hebel betätigen können — und belohnt, wer ihn in die richtige Richtung bewegt.
Der Basissatz richtet sich nach der Vermögenshöhe (0,5 – 2,0 %). Der K-Score senkt die Last um bis zu 45 % — oder erhöht sie um bis zu 25 %.
Selbst die höchste Last ist durch Zinserträge in wenigen Monaten gedeckt. Niemand wird durch diese Steuer ärmer — sie greift an einem kleinen Anteil des freien Vermögens, nie am operativen Geschäft.
Objektiv und nicht verhandelbar, basierend auf der Emissionsintensität der Kernbranche (EXIOBASE / EDGAR). Von 0,1 für Erneuerbare bis 1,5 für Kohle, Öl & Gas.
100 % Erneuerbare, elektrifizierte Flotte, auditierte Lieferkette, Investitionen in Klimaforschung — jede geprüfte Maßnahme senkt K. Selbstauskunft reicht nicht; es braucht ein Audit.
Nachgewiesenes Greenwashing, Lobbying gegen Klimaregulierung, Verlagerung in Niedrigstandard-Länder oder Weitergabe der Steuer an Kunden erhöhen K.
Zweckbindung ist Voraussetzung für gesellschaftliche Akzeptanz. Deshalb ist von Anfang an festgelegt, wohin die Mittel fließen.
Das operative Geschäft bleibt unangetastet.
Die 99 % des Vermögens, die weiterhin arbeiten, erwirtschaften weiter Geld.
Das Unternehmen sitzt in Deutschland und zahlt in Deutschland — wie heute die Körperschaftsteuer. Handlungsbedarf: keiner.
Wer anderswo neu aufbaut, unterliegt dem dortigen Recht. Das ist unternehmerische Freiheit — und ausdrücklich nicht das Ziel der Steuer.
Wer ein in Deutschland aufgebautes Unternehmen ins Ausland transferiert, hinterlässt eine Klimaschuld. Diese bleibt hier — und wird über die GAA fair abgerechnet, gewichtet nach dem Klimaprofil des Ziellandes.
Wer nach Dänemark zieht, zahlt weniger als wer nach Texas zieht — keine Strafe für die Entscheidung, sondern die Konsequenz der Klimabilanz des Ziellandes. So entsteht zusätzlicher Druck auf andere Länder, ihre Standards anzuheben.
Kein Verzicht durch Verbote — anteilige Verantwortung durch Anreize. Das Modell bestraft nicht den Konsum, sondern die Entscheidungsmacht.